
Wir sind da!
Aus allen Richtungen nach Wolfsburg
In dieser Woche ist Wolfsburg das Zentrum der THW-Welt. Aus allen Teilen der Bundesrepublik sowie aus dem Ausland sind die Teilnehmer der Riesenfete zum größten Bundesjugendlager gekommen.
Eine kleine Kolonne aus Bad Bergzabern & Neustadt a. d. W. in Rheinland-Pfalz ist bereits am späten Dienstagabend um 23 Uhr gestartet und erreichte das Portal zur Jugendstadt am Mittwochvormittag um 8:30 Uhr. Glück gehabt haben in diesem Jahr die aus Niedersachsen, dem Ausrichterland. Sie konnten die Stopps an den Meldepunkten Lehrter See oder Helmstedt Elm/Lappwald bereits zum ersten oder zweiten Frühstück anlaufen. Die Delmenhorster/Bremer hatten es in nur dreieinhalb Stunden geschafft.
Andreas Bartels, am Anreisetag Platzorganisator für den AK1, fasste den zu erwartenden Ansturm am Dienstagabend mit nüchternen Zahlen zusammen: „751 gemeldete Fahrzeuge bewegen sich auf Wolfsburg zu. Darunter sind 23 MzKW, 44 GKW , mehr als 300 MTW mit 115 Anhängern!“ Rund um den Allerpark herum gab es keine Kreuzung oder Einmündung ohne THW-Helfer.
Während die blauen THW-Fahrzeuge am Nadelöhr Meldekopf Wartezeiten in Kauf nehmen mussten, um das Lagergelände nicht vollzuparken, hielt sich die Belastung des übrigen Straßenverkehrs in Grenzen. Das THW hatte die Situation jederzeit im Griff. So nahm ein Beamter der Wolfsburger Polizei leichte Verzögerungen lächelnd in Kauf, als er am Kreisel wegen der THW-Fahrzeuge kurz anhalten musste. „Ihr habt die Situation voll im Griff“, kommentierte er die professionelle Verkehrsleitung. Schlimmer als beim Schichtverkehr von VW sei das auch nicht.


